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Groίstädte in Deutschland - Trier

Stuttgart ist die Hauptstadt und vor Mannheim die größte Stadt des Bundeslandes Baden-Württemberg. Sie ist damit das politische Zentrum des Landes mit Sitz von Landtag und Landesregierung sowie zahlreicher Landesbehörden (siehe hierzu Liste von Behörden und Einrichtungen in Stuttgart). Die nächstgelegenen größeren Städte sind Frankfurt am Main ca. 204 km nordwestlich und München ca. 220 km südöstlich von Stuttgart. In anderen Sprachen und Mundarten wird die Stadt Stoccarda (Italienisch) oder Stutgarto (Esperanto) genannt. Auf Schwäbisch lautet ihr Name Stuagert oder Schdueged.

Stuttgart hat den Status einer kreisfreien Stadt und ist Sitz des Regierungsbezirks Stuttgart (3.985.000 Einwohner, 31. Dezember 2002) und der Region Stuttgart (2.651.422 Einwohner, 31. Dezember 2002) sowie eines evangelischen Bischofs (Evangelische Landeskirche in Württemberg).

Geografie

Stuttgart liegt im Zentrum des Landes Baden-Württemberg. Die Kernstadt befindet sich im sog. "Stuttgarter Kessel", einer Talerweiterung des (inzwischen meist verdeckt fließenden) in den Neckar mündenden Nesenbaches und seiner Nebenbäche. Die Stadtteile reichen im Norden bis in das Neckarbecken, im Osten bis zu den Ausläufern des Schurwaldes und im Süden bis zur Filderebene. Im Südosten fließt der Neckar bei den Stadtbezirken Hedelfingen/Obertürkheim von Esslingen kommend in das Stadtgebiet und verlässt es im Stadtbezirk Mühlhausen im Nordosten wieder.

Die Stadt liegt im Zentrum des Verdichtungsraums Stuttgart, zu dem neben dem Stadtkreis Stuttgart nahezu alle Gemeinden der umliegenden Landkreise Böblingen, Esslingen, Göppingen, Ludwigsburg und Rems-Murr-Kreis innerhalb der Region Stuttgart und darüber hinaus im Norden die Gemeinden im Raum um die Stadt Heilbronn und im Süden die Gemeinden im Raum um die Städte Reutlingen und Tübingen gehören. Dieser Verdichtungsraum soll mit den Gemeinden der Randzone, zu der im Westen noch die Gemeinden um Calw und im Osten die Gemeinden um Schwäbisch Gmünd gehören, zu der Europäischen Metropolregion Stuttgart ausgebaut werden, welche nach dem Landesentwicklungsplan Baden-Württemberg eine von insgesamt 14 Oberzentren Baden-Württembergs ist. Die Europäische Metropolregion Stuttgart hat für die Städte Ditzingen, Filderstadt, Gerlingen, Korntal-Münchingen und Leinfelden-Echterdingen auch die Funktion eines Mittelzentrums (Mittelbereich). Im Bereich des Oberzentrums Stuttgart liegen die Mittelzentren Backnang, Bietigheim-Bissingen/Besigheim, Böblingen/Sindelfingen, Esslingen am Neckar, Geislingen an der Steige, Göppingen, Herrenberg, Kirchheim unter Teck, Leonberg, Ludwigsburg/Kornwestheim, Nürtingen, Schorndorf, Vaihingen an der Enz und Waiblingen/Fellbach. Stuttgart überschritt etwa um das Jahr 1870 die Grenze von 100.000 Einwohnern und wurde damit die erste Großstadt auf dem Gebiet des heutigen Landes Baden-Württemberg. Anfang Februar 2004 lebten in der Stadt nach amtlicher Fortschreibung 589.013 Menschen. Damit ist Stuttgart nach München die zweitgrößte Stadt Süddeutschlands und liegt je nach genauem Zähldatum und Quelle in Deutschland an der sechsten bis achten Stelle.

Geschichte

Ältester und größter Stuttgarter Stadtteil ist Cannstatt, Standort eines wichtigen Römerkastells am Neckar und Knotenpunkt bedeutender Straßen. Stuttgart selbst wurde im 10. Jahrhundert von Herzog Liudolf von Schwaben als Pferdegestüt (oder Stutengarten, modern Stuttgart) während der Ungarnkriege gegründet (vgl. Schlacht auf dem Lechfeld bei Augsburg). Liudolf war ein Sohn Kaisers Otto I. des Großen. Der von ihm gewählte Standort war auf Grund der natürlichen Gegebenheiten des nach drei Seiten abgeschlossenen Talkessels für die Pferdezucht ideal.

Die Siedlung nahe des Gestüts befand sich einige Zeit im Besitz der Markgrafen von Baden, wie übrigens auch die ebenfalls später württembergischen Städte Backnang und Besigheim. Mithin war Markgräfin Irmengard von Baden, die Günderin des heute noch bestehenden Klosters Lichtenthal in Baden-Baden, die Eignerin im Stuttgarter Nesenbachtal.

Die Markgrafen von Baden, westliche Konkurrenten der Württemberger Grafen und späteren Herzöge, erhoben den Ort in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts zur Stadt. Danach erwarben die Württemberger die Stadt über eine dynastische Heirat und bauten sie im 14. Jahrhundert zum Zentrum des württembergischen Territorialstaats aus. Bis 1918 war Stuttgart Haupt- und Residenzstadt Württembergs: Bis 1496 der Grafschaft Württemberg, danach des Herzogtums, ab 1803 des Kurfürstentums, ab 1806 des Königreichs Württemberg und nach 1918 des Freistaates Württemberg. Die US-amerikanische Besatzungsmacht erklärte Stuttgart 1946 zur Hauptstadt des Landes Württemberg-Baden, das 1952 mit dem Land Baden und dem Land Württemberg-Hohenzollern vereinigt wurde. Seither ist Stuttgart die Landeshauptstadt von Baden-Württemberg.

Henriette Arendt wurde 1903 in Stuttgart als erste Polizistin Deutschlands eingestellt.

Am 22. Oktober 1845 fährt die erste württembergische Eisenbahn von Cannstatt nach Untertürkheim- ab 15. Oktober 1846 auch durch den Rosensteintunnel bis nach Stuttgart (Alter Hauptbahnhof).

1. Oktober 1978. Die S-Bahn in Stuttgart beginnt auf drei Strecken mit dem planmäßigen Betrieb. 1979 wurden 178 Millionen Fahrgäste befördert. Die Zahl stieg bis 2002 auf etwa 300 Millionen an. (Siehe hierzu auch Verkehr)

Religionen

1534 wurde im Herzogtum Württemberg die Reformation eingeführt. Damit entstand die Evangelische Landeskirche in Württemberg, die bis heute besteht und in Stuttgart ihren Sitz hat. Zu dieser Landeskirche gehören heute alle evangelischen Gemeindeglieder der Stadt, sofern sie nicht Mitglied einer Evangelischen Freikirche oder der Evangelisch-reformierten Gemeinde Stuttgart sind. Letztgenannte gehört zur Evangelisch-reformierten Kirche, die in Leer (Ostfriesland) ihren Sitz hat. Die (lutherischen) Kirchengemeinden der Stadt gehören heute zu den Dekanaten Stuttgart, Bad Cannstatt, Degerloch und Zuffenhausen innerhalb der Prälatur ("Sprengel") Stuttgart.

Seit dem 18. Jahrhundert zogen auch wieder Katholiken in die Stadt. An der Wende vom 18. zum 19. Jahrhundert erhielten diese wieder eine eigene Kirche, die heutige Domkirche St. Eberhard, erbaut 1808-1811 (heute Konkathedrale der Diözese Rottenburg-Stuttgart). In den folgenden Jahrzehnten zogen weitere Katholiken in die Stadt. Die Gemeindeglieder gehören heute zu den Dekanaten Stuttgart-Mitte, Stuttgart-Bad Cannstatt, Stuttgart-Filder und Stuttgart-Nord der Diözese Rottenburg-Stuttgart.

Heute beträgt der Anteil der Katholiken an der Gesamtbevölkerung ca. 26 %. Zum protestantischen Glauben bekennen sich noch ca. 30 %. Der Rest gehört anderen Religionen an, oder ist konfessionslos. (Siehe auch Kirchen in Stuttgart).

Wappen

Das Wappen der Stadt Stuttgart zeigt in Gold ein steigendes schwarzes Pferd. Das Wappen ist in seiner heutigen Form seit dem 11. April 1938 im amtlichen Gebrauch. Die Stadtfarben sind Schwarz-Gelb. Die Stadtflagge wurde am 10. Juli 1950 vom württemberg-badischen Ministerrat verliehen. Die erste noch erhaltene Abbildung des Stuttgarter Stadtwappens stammt aus dem Stadtsiegel des Jahres 1312. Diese zeigt zwei ungleich große (heraldisch) nach rechts schreitende Pferde im früh- und hochgotischen Dreieckschild. Im Stadtsiegel von 1433 wurde die Form des Stadtwappens geändert. Das Wappenschild ein (heraldisch) nach rechts galoppierendes Pferd im spätgotischen Rundschild. Diese Wappenform diente im wesentlichen als amtliches Stuttgarter Stadtwappen bis ins 19. Jahrhundert. Dabei wurde die Darstellung des Pferdes im Laufe der Jahre mehrfach geändert. Es wurde schreitend, laufend, galoppierend, springend, steigend und aufgerichtet dargestellt. 1938 setzte sich die heutige Form durch. Ursprünglich war seine Grundfarbe silber, erstmals 1699 nach einem Wappenbuch golden. Diese Farbe setzte sich allmählich in Anlehnung an die württembergischen Hausfarben in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts durch. Es handelt sich um ein sog. "redendes" Wappen, d.h. das ursprüngliche Gestüt, auf das die Stadt zurückgehen soll, wird hier versinnbildlicht.

Wirtschaft und Infrastruktur

Die Stadt und ihre Umgebung ist für ihre High-Tech-Unternehmen bekannt. Unter den bekanntesten Vertretern finden sich DaimlerChrysler, Porsche, Bosch, Hewlett-Packard und IBM, die hier ihr deutsches oder auch weltweites Hauptquartier haben. Neben diesen globalen Konzernen weist die Stuttgarter Wirtschaft um die 150.000 mittelständige Unternehmen auf.

Stuttgart ist nach Frankfurt zweitwichtigster Börsenplatz in Deutschland.

Die Region Stuttgart kann deutschlandweit die höchste Dichte an wissenschaftlichten, akademischen und forschenden Einrichtungen aufweisen. Nirgendwo in Deutschland werden mehr Patente gemeldet als hier. Mehr als 11% aller Ausgaben in F&E (Forschung & Entwicklung) in Deutschland werden hier ausgegeben - schätzungsweise 4,3 Milliarden Euro pro Jahr. Desweiteren bestehen in Stuttgart sechs Institute der Fraunhofer-Gesellschaft, zwei Universitäten, zwei Max-Planck-Institute und andere Einrichtungen.

Die Stadt Stuttgart ist ferner seit 1996 Sitz einer Spielbank (3. Spielbank des Landes Baden-Württemberg nach Baden-Baden und Konstanz), die seit 2003 unter der Regie der "Baden-Württembergischen Spielbanken GmbH Co.KG" mit Sitz in Baden-Baden betrieben werden.

Verkehr

Die Landeshauptstadt ist eine wichtige Verkehrsdrehscheibe Baden-Württembergs: Südlich der Stadt, auf Gemarkung der Stadt Leinfelden-Echterdingen, befindet sich der Flughafen Stuttgart, der größte Flughafen des Landes Baden-Württemberg. Seit der Eröffnung des neuen Terminals 3 im März 2004 hat der Stuttgarter Airport eine Kapazität von 12 Millionen Passagieren. 2003 flogen etwa 7,6 Millionen Gäste von und nach Stuttgart. Für 2004 erwartet die Flughafengesellschaft 8,3 Millionen Pasagiere. Die Stadt ist auch ein wichtiger Eisenbahnknoten. Von hier führen Strecken nach Karlsruhe-Straßburg-Paris, nach Mannheim-Köln, nach Ulm-München, nach Zürich-Mailand (Linie des Cisalpino), nach Nürnberg und nach Heilbronn. Zum Eisenbahnknoten Stuttgart gehört auch der Rangierbahnhof im benachbarten Kornwestheim. Die Autobahn A8 (Paris-Straßburg-)Karlsruhe-München bildet die südliche Stadtgrenze und die A81 (Zürich)-Singen-Würzburg führt westlich der Stadt vorbei, beide Autobahnen kreuzen sich im Stadtbezirk Vaihingen (Autobahnkreuz Stuttgart). Ferner hat die Stadt einen Binnenhafen am Neckar.

Den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) bedienen 6 S-Bahn-Linien der DB Regio (siehe S-Bahn Stuttgart) sowie 18 Stadtbahn-Linien (darunter einige Sonderlinien), 1 Straßenbahnlinie, 1 Zahnradbahnlinie, 1 Standseilbahnlinie und zahlreiche Buslinien der "Stuttgarter Straßenbahnen AG (SSB)" und mehrere Buslinien weiterer privater Verkehrsunternehmen. Alle Verkehrsmittel sind zu einheitlichen Preisen innerhalb des Verkehrs- und Tarifverbund Stuttgart (VVS) nutzbar. Die 6 S-Bahn-Linien führen zu folgenden Städten in der Region Stuttgart (im Uhrzeigersinn beginnend im Norden; angegeben ist die jeweilige Endhaltestelle): Bietigheim-Bissingen, Marbach am Neckar, Backnang, Schorndorf, Plochingen, Filderstadt, Herrenberg und Weil der Stadt. Eine Verlängerung der Linie S 1 nach Kirchheim unter Teck ist geplant. Die Stadtbahnlinien der SSB verkehren nur im Stadtgebiet Stuttgart und den angrenzenden Städten und Gemeinden (im Uhrzeigersinn) Remseck am Neckar, Fellbach, Ostfildern, Leinfelden-Echterdingen und Gerlingen.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Theater

  • Württembergisches Staatstheater Stuttgart (größtes Drei-Sparten-Theater der Welt)
    • Opernhaus ("Oper des Jahres" in den Jahren 1998, 1999, 2000 und 2002)
    • Schauspielhaus
    • Stuttgarter Ballett
  • (Die Stuttgarter Compagnie unter Reid Anderson zählt zu den führenden Ensembles der Welt)
  • Altes Schauspielhaus und Komödie im Marquardt
  • FITS Figurentheater Stuttgart
  • Forum Theater
  • Friedrichsbau Varieté
  • (weltberühmte Varietébühne)
  • Makal City Theater GmbH (Pantomime)
  • Die Rampe
  • Renitenz-Theater
  • (Stuttgarts bekanntes und literarisches Kabarett)
  • Theater am Faden (Marionettenbühne)
  • Theater der Altstadt im Westen e.V.
  • Theater im Depot
  • Theater im Zentrum
  • Theater in der Badewanne
  • Theater La-Plapper-Papp (Stabpuppentheater)
  • Theater Tredeschin (Puppentheater)
  • Theater tri-bühne
  • Theaterhaus Stuttgart (Alternatives Theater)
  • Wilhelma-Theater
  • Volkstheater ('s Boulevärle, Stuttgarter Volkstheater im Rebstöckle, Stuttgarter Theäterle, u.a.)
  • Musical am SI-Centrum - zur Zeit Das Phantom der Oper und 42nd Street

Museen

  • Staatsgalerie
  • Galerie der Stadt Stuttgart
  • Haus der Geschichte Baden-Württemberg
  • Bibelmuseum der Deutschen Bibelgesellschaft
  • Hegelhaus (Geburtshaus von Georg Wilhelm Friedrich Hegel)
  • Lapidarium
  • Lindenmuseum
  • Museum am Löwentor
  • Museum am Rosenstein
  • Mercedes-Benz Museum
  • Deutsches Landwirtschaftsmuseum Hohenheim
  • Porschemuseum
  • Stuttgarter Feuerwehrmuseum in Stuttgart-Münster
  • Weinbaumuseum Uhlbach
  • Württembergisches Landesmuseum (Altes Schloss)
  • Württembergischer Kunstverein
  • Theodor-Heuss-Haus
  • Turmforum Stuttgart21 Multimediale Ausstellung im Bahnhofsturm

Bauwerke

  • Stuttgarter Fernsehturm, neues Wahrzeichen der Stadt
  • Stuttgarter Fernmeldeturm
  • Stuttgarter Funkturm
  • Technoturm
  • Vodafone-Turm Stuttgart-Vaihingen
  • Aussichtsturm Killesberg
  • Stiftskirche Stuttgart, altes Wahrzeichen der Stadt
  • Sonstige Kirchen (siehe auch Kirchen in Stuttgart):
    • Evangelische Leonhards-Kirche
    • Evangelische Hospitalkirche
    • Evangelische Stadtkirche St. Germanus von 1478 (Untertürkheim)
    • Domkirche St. Eberhard
    • Katholische St.-Barbara-Kirche Hofen
    • Veitskapelle Mühlhausen
  • Schlösser

Sonstige Sehenswürdigkeiten

  • Breuninger in der Marktsraße (Deutschlands zweitgrößtes Kaufhaus)
  • Calwer Straße (Stuttgart-Mitte)
  • Cannstatter Wasen
  • Hauptstätter Straße
  • Höhenpark Killesberg ( mit Killesbergbahn Stuttgart)
  • Hohenheim
    • Alter Botanischer Garten
    • Neuer Botanischer Garten
    • Exotischer Garten
  • Hoppenlau-Friedhof (Stuttgart-Mitte)
  • Königstraße (Hauptfußgängerzone)
  • Mineralbad Leuze (Stuttgart-Ost) Link: LEUZE-BAD
  • Mineral-Thermal-Bad Bad Cannstatt
  • Weißenhofsiedlung
  • Wilhelma - Zoologisch-Botanischer Garten
  • Zahnradbahn Stuttgart
  • Standseilbahn Stuttgart
    • Altes Schloss
    • Neues Schloss
    • Schloss Hohenheim
    • Schloss Rosenstein (Naturkundemuseum)
    • Schloss Solitude
  • Gottlieb-Daimler-Stadion (ehemals "Neckarstadion")
  • Grabkapelle auf dem Württemberg (Stadtteil Rotenberg)
  • Hauptbahnhof
  • Hanns-Martin-Schleyer-Halle
  • Kultur- und Kongress-Zentrum Liederhalle
  • Markthalle
  • Planetarium
  • SI-Centrum
  • Tagblatt-Turm
  • Villa Reitzenstein

Ehrenbürger

bis 1700

  • 1265, 13. März, Eberhard I. (der Erlauchte); † 5. Juni 1325 in Stuttgart, Graf von Württemberg (1279 - 1325)
  • 1584, 15. September, Georg Rudolf Weckherlin; † 13. Februar 1653 in London, Dichter
  • 1595, 25. Dezember, Johann Konrad Varnbüler; † 10. April 1657 in Stuttgart, Diplomat, Freiherr von und zu Hemmingen
  • 1616, 18. Mai, Johann Jakob Froberger; † 6. oder 7. Mai 1667 im Schloss Héricourt (Frankreich), Komponist und Organist
  • 1667, 18. September, Eberhard Ludwig; † 31. Oktober 1733 in Ludwigsburg, Herzog von Württemberg
  • 1684, 24. Januar, Karl Alexander; † 12. März 1737 in Ludwigsburg, Herzog von Württemberg

1700 bis 1799

  • 1701, 18. Januar, Johann Jakob Moser; † 30. September 1785 in Stuttgart, Prof., Regierungsrat, Liederdichter (Lied: "Großer Hirte aller Herden")
  • 1756, 7. Juni, Bernhard Boll alias Johann Heinrich Boll; † 6. März 1836 in Freiburg i.Br., Erzbischof von Freiburg (1827 - 1836)
  • 1758, 15. Oktober, Johann Heinrich Dannecker; † 8. Dezember 1841 in Stuttgart, Bildhauer
  • 1761, 13. Dezember, Andreas Streicher; † 25. Mai 1833 in Wien, Klavierbauer
  • 1764, 27. April, Johann Friedrich Cotta von Cottendorf; † 29. Dezember 1832 in Stuttgart, Buchhändler und Verleger
  • 1765, 22. Dezember, Johann Friedrich Pfaff; † 21. April 1825 in Halle, Mathematiker
  • 1770, 27. August, Georg Wilhelm Friedrich Hegel; † 14. November 1831 in Berlin, Philosoph
  • 1776, 12. August, Karl Eberhard Friedrich Varnbüler; † 1832 in Stuttgart, Freiherr, Mitbegründer der Landwirtschaftlichen Hochschule Hohenheim, Finanzminister Württembergs
  • 1776, 15. August, Gottlieb Schick; † 7. Mai 1812 in Stuttgart, Maler
  • 1788, 19. Januar, Carl-Ludwig Reichenbach; † 14. Januar 1869 in Leipzig, Chemiker
  • 1789, 2. Februar, Carl Alexander Heideloff; † 28. September 1865 in Haßfurt; auch Karl Alexander (von) Heideloff), Architekt und Denkmalpfleger
  • 1792, 19. Juni, Gustav Schwab; † 4. November 1850 in Stuttgart, Pfarrer und Dichter
  • 1796, 9. Dezember, Emilie Zumsteeg; † 1. August 1857 in Stuttgart, Komponistin
  • 1799, Christian Gottlob Barth; † 1862 in Calw, Pfarrer und Liederdichter (Strophen zum Lied "Sonne der Gerechtigkeit")

1800 bis 1899

  • 1800, 23. Juni, Charlotte Birch-Pfeiffer; † 25. August 1868 in Berlin, Schriftstellerin und Theaterintendantin
  • 1802, 29. November, Wilhelm Hauff; † 18. November 1827 in Stuttgart, Dichter
  • 1805, 16. Juli, Johann Christoph Blumhardt; † 25. Februar 1880 in Bad Boll, Pfarrer, theolog. Lehrer und Dichter (Lied: "Dass Jesus siegt")
  • 1817, 29. Juli, Wilhelm Griesinger; † 26. Oktober 1868 in Berlin, Klinikdirektor, Psychiater
  • 1817, 31. Mai, Georg Herwegh; † 7. April 1875 in Lichtenthal, politischer Dichter
  • 1823, 6. März, Karl I.; † 6. Oktober 1891 in Stuttgart, König von Württemberg (1864 - 1891)
  • 1848, 25. Februar, Wilhelm II.; † 2. Oktober 1921 in Bebenhausen bei Tübingen, König von Württemberg (1891 - 1918)
  • 1852, 10. Juli, Alfred von Kiderlen-Wächter; † 30. Dezember 1912 in Stuttgart, Staatssekretär und Leiter des Auswärtigen Amtes des Deutschen Reichs (1910 - 1912)
  • 1853, 21. Dezember, Isolde Kurz; † 6. April 1944 in Tübingen, Schriftstellerin
  • 1853, 25. Februar, Carl Freiherr von Weizsäcker; † 2. Februar 1926 in Stuttgart, Ministerpräsident von Württemberg (1906 - 1918)
  • 1857, 8. Februar, Conrad Haußmann; † 11. Februar 1922 in Stuttgart, Politiker und Jurist
  • 1860, im Ortsteil Berg, Joseph Schott; † 1933 in Nagold, Pfarrer und Komponist (Lied "Brich herein, süßer Schein")
  • 1869, 27. Juni, Hans Spemann; † 12. September 1941 in Freiburg, Zoologe, Nobelpreis 1935
  • 1876, 23. Januar, Rupert Mayer; † 1. November 1945 in München, Kath. Seelsorger und Prediger
  • 1878, 4. Juni, Ludwig Dürr; † 11. Januar 1956 in Friedrichshafen, Luftschiffbauer
  • 1882, 12. Mai, Ernst Freiherr von Weizsäcker; † 4. August 1951 in Lindau, Diplomat
  • 1886, 21. April, Viktor Freiherr von Weizsäcker; † 9. Januar 1957 in Heidelberg, Neurologe
  • 1887, 13. Juni, Bruno Frank, ? 20. Juni 1945 in Beverly Hills/Kalifornien (USA), Schriftsteller ("Sturm im Wasserglas")
  • 1888, 4. September, Oskar Schlemmer; † 13. April 1943 in Baden-Baden, Maler, Grafiker, Bildhauer und Bühnenkünstler
  • 1889, 22. Januar, Willi Baumeister; † 31. August 1955 in Stuttgart, Maler (Prof. der Kunstakademie; Teilnahme an der Bienale in Sao Paolo und Venedig)
  • 1890, 23. Oktober, Eberhard Wildermuth; † 9. März 1952 in Tübingen, FDP/DVP-MdB, Bundesminister für Wohnungsbau (1949-1952)
  • 1895, 14. Februar, Max Horkheimer; † 7. Juli 1973 in Nürnberg, Philosoph und Soziologe.
  • 1896, 30. August, Willy Reichert; † 8. Dezember 1973 in Grassau/Oberbayern, Schauspieler, Sänger (Lied: "M'r muß au faulenza könna")
  • 1897, 22. Dezember, Paul Schlack; † 19. August 1987 in Leinfelden-Echterdingen, Chemiker, erfand das Perlon
  • 1899, 2. April, Heinrich Rau; † 23. März 1961 in Berlin, Politiker, Minister der DDR

1900 bis 1999

  • 1900, 17. Juni, Hermann Reutter; † 1. Januar 1985 in Stuttgart, Komponist, Pianist und Musikpädagoge
  • 1905, 15. März, Berthold Graf Schenk von Stauffenberg; † 10. August 1944 in Berlin, Jurist und Widerstandskämpfer
  • 1906, 8. Juli, Max Strecker; † 16. Februar 1991 in München, Schauspieler, Sänger ("'s isch nemme dees")
  • 1907, 27. Oktober, Willi Bleicher; † 23. Juni 1981 in Stuttgart, IG-Metall Bezirksleiter
  • 1909, 6. April, Hermann Lang, † 19. Oktober 1987 in Stuttgart-Bad Cannstatt, Rennfahrer
  • 1911, 7. Juli, Ernst Klett, Verleger
  • 1913, 26. Februar, Hermann Lenz; † 12. Mai 1998 in München, Schriftsteller ("Der Wanderer", "Ein Fremdling")
  • 1914, 18. März, Thaddäus Troll alias Hans Bayer; † 5. Juli 1980 in Stuttgart, Theaterkritiker und Buchautor ("Deutschland, deine Schwaben")
  • 1915, 29. Mai Karl Münchinger; † 13. März 1990 in Stuttgart, Dirigent und Orchesterleiter
  • 1920, 15. April, Richard Freiherr von Weizsäcker, Bundespräsident (1984-1989), Regierender Bürgermeister von Berlin (1981-1984)
  • 1921, 20. Januar, Oscar Müller; † 2. August 2003, Schauspieler
  • 1922, 13. März, Karl Dietrich Bracher, Historiker und Politikwissenschaftler ("Die Auflösung der Weimarer Republik", "Die deutsche Diktatur")
  • 1924, 16. Dezember, Kurt Gscheidle, † 22. Februar 2003 in Bad Wildbad, Bundesminister für das Post- und Fernemeldewesen (1974-1982, 1974-1980 gleichzeitig Bundesminister für Verkehr)
  • 1926, 31. Juli, Hans Gottschalk, Autor, Film- und TV-Produzent ("Der Alte", "Polizeiinspektion I" u.a.)
  • 1926, Helga Winkel, Diakonisse, Dichterin (Lied: "Herr weil mich festhält")
  • 1930, 8. Mai, Helmut Palmer, Bürgerrechtler und Pomologe
  • 1933, 16. Juli, Heinz Dürr, Unternehmer (Vorstandsvorsitzender der AEG 1982 - 1986, Deutsche Bundesbahn 1991 - 1999)
  • 1933, 29. Mai, Helmuth Rilling, Dirigent, Chorleiter und Organist (Gründer der "Gächinger Kantorei" und des "Bach-Kollegiums Stuttgart")
  • 1934, 24. September, Manfred Wörner; † 13. August 1994 in Brüssel, Bundesminister der Verteidigung (1982-1988), NATO-Generalsekretär (1988 - 1994)
  • 1935, 27. November, Helmut Lachenmann, Komponist ("Air" für großes Orchester, "Harmonica" für Tuba und Orchester)
  • 1938, 13. Mai, Eberhard Schoener, Komponist und Dirigent
  • 1948, 18. November, Manfred Morgan alias Rudi Edelmann, Schlagersänger (Lied: "Zuerst kam die Sonne")
  • 1952, 23. November, Corinna Werwigk-Hertneck, Justizministerin von Baden-Württemberg seit 2002
  • 1954, 15. März, Dr. Walter Döring, Minister für Wirtschaft, Mittelstand und Technologie Baden-Württemberg (1996 - 2004)
  • 1955, 10. November, Roland Emmerich, Filmproduzent, Regisseur und Drehbuchautor
  • 1962, 20. Juli, Christoph Palmer, Minister im Staatsministerium Baden-Württemberg (seit 1998)
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